- scheine ich mir immer Themen auszusuchen, zu denen Jeder und sein Hund schonmal was geschrieben hat, so dass Material zu finden nicht das Problem ist, sondern eher, die kompletten Spinner auszusortieren. Während ich weiß, dass Google nicht ideal ist, liefert es manchmal nämlich doch ganz gute Hinweise.
- braucht man für die Themen, die ich mir aussuche, immer fast einen Abschluss in Jura, um den interessantenTeil der Literatur zu verstehen und hinter die ganzen Spitzfindigkeiten zu steigen. Erst Verfassungsinterpretationen und jetzt Völkerrecht. Können Juristen nicht mal so schreiben, das Otto Normal Powistudent nicht mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf dasitzt?
Mal sehen, morgen habe ich auch einen Termin bei meinem Supervisor, mal schauen, was der so zu sagen hat. War übrigens sehr lustig: Ich habe bei seiner Sekretärin einen Termin gemacht, weil ich dachte, dass das ja doch länger dauern könnte und ich da nicht einfach reinplatzen wollte. Die meinte dann gleich: wieviel Zeit wolen Sie denn? Eine oder zwei Stunden? Ich stand erstmal mit offenem Mund da. In Deutschland muss man schon drum kämpfen, 15 Minuten der Zeit seines Profs in Anspruch nehmen zu dürfen, und unter Schock habe ich dann erstmal gesagt, dass mir fürs erste Treffen ne halbe Stunde durchaus ausreicht (oder ihm, um meine Vorschläge in Grund und Boden zu stampfen ;-)).


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