Heute war der erste Tag unserer WTO Simulation und ich stehe schon kurz davor, unsere "wicked witch of the west" Dozentin umzubringen. Dabei hatten wir heute eigentlich nur Vorlesungen, die uns TRIPS und die damit verbundenen Probleme (hauptsächlich verursacht von den üblichen Verdaächtigen USA und EU) etwas näher bringen sollten aber die Frau ist sowas von unorganisiert und unfähig, die einfachsten Sachverhalte rüber zu bringen... Und dann hat die immer so einen konfrontativen Ton drauf, dass ich schon aus Trotz dauernd Kontra gebe. Und klar ausdrücken kann sie sich auch nicht. Beispiel : wie würdet ihr, unter der Bedingung, dass es zu dem derzeitigen TRIPS schon ein Amendment gibt, dass nur noch ratifiziert werden muss, den folgenden Satz interpretieren: "In the negotiation, you will discuss the possible amendment to TRIPS."? Ich jedenfalls habe ihn so interpretiert, dass wir uns das Amendment angucken sollten und dann gucken, was das Land, das wir vertreten, gerne anders hätte. Fand ich logisch. Aber nein, vollkommen daneben, wir sollen uns ein völlig neues Amendment ausdenken, vergesst das, was es gibt - klar,man kann sich auch unnötig Arbeit machen.
Und dann: "Wir brauchen keine rules of procedure" - nein warum auch, es ist ja auch viel lustiger, wenn jeder macht, was er will, keiner weiß, wie man was zur Abstimmung bringt oder ein Meeting verschiebt. Das nenne ich dann mal effiziente Verhandlungen. Prompt haben wir auch dann die geasmte Fragestunde mit wichtigen Dngen wie: "Und was ist, wenn mir die Speaker's Time nicht passt?" verbracht, die sich nie gestellt hätten wenn sowas von Anfang an in den Regeln festgelegt ist. Ich meine, die WTO hat sicherlich andere Regeln als die UN, aber wenn es nur darum geht, dass wir die Verhandlungserfahrung haben und nicht um Realität, kann man die doch übernehmen und Problem is gelöst.
Und dann in den Anweisungen: "Be your Country!" Lol, soll ich jetzt meinen inneren Bushie channeln, Cowboyhut aufsetzen und anfangen, mit amerikanischem Akzent zu reden? ;-) (Wie ihr vermutlich schon herausbekommen habt, vertrete ich die USA, habe also de einfachen Job, einfach ein entscheidendes "No" einzuwerfen, wenn mir was nicht passt.)
Aber: immer schon "ommmmmmmmmmmmmmmm" machen, dann werde ich die letzten 2 Wochen mit der Frau hoffentlich auch noch durchstehen.
Monday, March 26, 2007
Saturday, March 24, 2007
Tag der offenen Tür an der Uni
Heute war, wie ihr an der Überschrift ja schon erkennen könnt, Tag der offenen Tür für die Schüler, die im Herbst hier ihren Bachelor anfangen wollen. Da mein Bruder das ja vor hat - will sogar was studieren mit dem man auch nen Job finden kann: International Business - sind meine Eltern mit ihm hergekommen und ich hab ihn und einen Kumpel dann zur Wirtschaftsfakultät gelotst und in die sicherlich fähigen Hände von von pinken Ralph Lauren Poloshirt tragenden Business Studenten gegeben (da hat mein Bruder kleidertechnisch auch noch einiges an Umstellung zu tun ;-) ). Da ich schon mal da war habe ich mir dann mal wieder einen guten Kaffee mit ganz viel holländischem Slagrom gegönnt - der Coffeeplace hatte dank Tag der offenen Tür auf - und hab dann meine Eltern wieder getroffen. Eigentlich wollten wir shoppen, aber da die ganze Zeit so ein feiner Nieselregen niederging, war das nicht wirklich lustig und wir haben die meiste Zeit in einem süßen kleinen Restaurant gesessen (jetzt ist natürlich schönes Wetter - figures).
Ich muss sagen, die machen hier echt ein Riesenbahei um den Tag der offenen Tür. Da die Maastrichter Innenstadt am Wochenende eh immer vollkommen überfüllt is, hat die Uni extra die Parkplätze vom Kongresszentrum gemietet und eine Shuttleservice eingerichtet, damit die Schüler dann auch zu den Fakultäten finden. In der Stadt standen dann auch an wichtigen Punkten Studenten rum, die man fragen konnte, wenn man sich verlaufen hatte, und di eFakultäten waren alle mit massig blau-weißen Luftballons (die Unifarben) geschmückt. Brüderchen hat außerdem einen Rucksack mit den nötigsten Uniutensielen (Block, Stifte etc. ) bekommen und wurde sogar kostenlos mit Essen versorgt. Wenn ich das so mit der Uni Greifswald vergleiche...
Habe ich eigentlich erzählt, dass ich einen neuen Reisepass beantragt habe? Naja, jedenfalls barucht man ja jetzt diese biometrischen Photos: nicht lächeln, starr geradeausstarren etc. Erstmal hat es mich schon geärgert, dass ich beim Fotographen immer 4 davon machen muss, ich brauche ja nur eins und die Dinger sind so häßlich, dass ich die auch nicht verschenken kann oder so. Das Beste ist aber: wenn man den Pass beantragt, scannen sie das Photo einfach nur ein und geben es dir dan wieder - klasse: jetzt habe ich also 4 Verbrecherphotos von mir, mit denen ich nichts anfangen kann. Und das nur, damit die USA feststellen kann, dass ich auch im Computer nicht aussehe wie Osama bin Laden.
Ich muss sagen, die machen hier echt ein Riesenbahei um den Tag der offenen Tür. Da die Maastrichter Innenstadt am Wochenende eh immer vollkommen überfüllt is, hat die Uni extra die Parkplätze vom Kongresszentrum gemietet und eine Shuttleservice eingerichtet, damit die Schüler dann auch zu den Fakultäten finden. In der Stadt standen dann auch an wichtigen Punkten Studenten rum, die man fragen konnte, wenn man sich verlaufen hatte, und di eFakultäten waren alle mit massig blau-weißen Luftballons (die Unifarben) geschmückt. Brüderchen hat außerdem einen Rucksack mit den nötigsten Uniutensielen (Block, Stifte etc. ) bekommen und wurde sogar kostenlos mit Essen versorgt. Wenn ich das so mit der Uni Greifswald vergleiche...
Habe ich eigentlich erzählt, dass ich einen neuen Reisepass beantragt habe? Naja, jedenfalls barucht man ja jetzt diese biometrischen Photos: nicht lächeln, starr geradeausstarren etc. Erstmal hat es mich schon geärgert, dass ich beim Fotographen immer 4 davon machen muss, ich brauche ja nur eins und die Dinger sind so häßlich, dass ich die auch nicht verschenken kann oder so. Das Beste ist aber: wenn man den Pass beantragt, scannen sie das Photo einfach nur ein und geben es dir dan wieder - klasse: jetzt habe ich also 4 Verbrecherphotos von mir, mit denen ich nichts anfangen kann. Und das nur, damit die USA feststellen kann, dass ich auch im Computer nicht aussehe wie Osama bin Laden.
Wednesday, March 21, 2007
Paper abgegeben und ein interessanter Vortrag
Paper
Eeeeendlich ist dieses dämlich EPA Paper abgegeben, dass wir für dieses Modul schreiben mussten. Und nach einigen Stolpersteinen glaube ich auch, dass es nicht schlecht geworden ist. Wir haben es sogar geschafft, uns an die Wortbegrenzung zu halten, um genau zu sein, haben wir 8009 Worte geschrieben, 8000 waren erlaubt - eigentlich müsste es dafür einen Extra-Punkt geben, meint ihr nicht auch? ;-) Jedenfalls sollte unsere "wicked witch of the west" Dozentin, die ja immer gepredigt hat, wie wichtig es wäre, zu lernen, sich an Begrenzungen zu halten, in der Hinsicht nichts zu motzen haben.
Habe ich eigentlich erzählt, worum es in dem Paper ging? Keine Ahnung, wenn habe ich das bestimmt verdrängt. Also Kurzfassung: es geht um die neuen Handelsabkommen der EU mit den ehemaligen Kolonien. EU sagt, wir machen dass, weil wir so nett sind und mit Liberalisierung alles besser wird. Wirds natürlich nicht, macht aber nichts, denn Liberalisierung der afrikanischen Märkte bedeutet, dass wir unsere ganzen überschüssigen und subventionierten Agrarprodukte dort abladen können. Wer braucht da Entwicklung? Und ich habe allmählich das Gefühl, dass sich das bei der EU zu einem beängstigenden Trend entwickelt: in allen Papern, die ich bis jetzt hier geschrieben habe, profitiert von den Maßnahmen vor allem die EU, es wird aber behauptet, wir machen das auch reiner Menschenliebe.
Vortrag
Da wir das Paper heute um eins fertig hatten, konnte ich sogar noch zu einem Vortrag an unserer Fakultät gehen: Michael E. Brown, der Dean der Elliott School of Governance in Washington D.C und Professor für International Affairs und Political Science. Er beschäftigt sich mit den Auswirkungen von sogenannten "soft security issues" wie dem demographischen Wandel, weak states und ethnischen Konflikten auf die globale Sicherheit. Sein Vortrag war sehr interessant, aber auch ein wenig deprimierend, weil er einem sehr gut vor Augen führen konnte, wie schlecht es einem Großteil der Welt eigentlich geht. Klar weiß man das auch vorher, aber die Zahlen sind dann doch immer wieder erschreckend, vor allem, wenn man dann lernt, dass es mit rund 10% der Entwicklungsländer keineswegs bergauf, sondern eher steil bergab geht.
Nebenbei gesagt war es natürlich auch toll, mal wieder jemanden zu hören, der genauso spricht wie ich, soll heißen, mit breitem amerikanischen Akzent, das vermisse ich näcmlich hier. Entweder hört man das britische Englisch der Dozenten oder aber das sehr harte Englisch der Osteuropäer, mit dem ich mich glaube ich nie werde anfreunden können.
Eeeeendlich ist dieses dämlich EPA Paper abgegeben, dass wir für dieses Modul schreiben mussten. Und nach einigen Stolpersteinen glaube ich auch, dass es nicht schlecht geworden ist. Wir haben es sogar geschafft, uns an die Wortbegrenzung zu halten, um genau zu sein, haben wir 8009 Worte geschrieben, 8000 waren erlaubt - eigentlich müsste es dafür einen Extra-Punkt geben, meint ihr nicht auch? ;-) Jedenfalls sollte unsere "wicked witch of the west" Dozentin, die ja immer gepredigt hat, wie wichtig es wäre, zu lernen, sich an Begrenzungen zu halten, in der Hinsicht nichts zu motzen haben.
Habe ich eigentlich erzählt, worum es in dem Paper ging? Keine Ahnung, wenn habe ich das bestimmt verdrängt. Also Kurzfassung: es geht um die neuen Handelsabkommen der EU mit den ehemaligen Kolonien. EU sagt, wir machen dass, weil wir so nett sind und mit Liberalisierung alles besser wird. Wirds natürlich nicht, macht aber nichts, denn Liberalisierung der afrikanischen Märkte bedeutet, dass wir unsere ganzen überschüssigen und subventionierten Agrarprodukte dort abladen können. Wer braucht da Entwicklung? Und ich habe allmählich das Gefühl, dass sich das bei der EU zu einem beängstigenden Trend entwickelt: in allen Papern, die ich bis jetzt hier geschrieben habe, profitiert von den Maßnahmen vor allem die EU, es wird aber behauptet, wir machen das auch reiner Menschenliebe.
Vortrag
Da wir das Paper heute um eins fertig hatten, konnte ich sogar noch zu einem Vortrag an unserer Fakultät gehen: Michael E. Brown, der Dean der Elliott School of Governance in Washington D.C und Professor für International Affairs und Political Science. Er beschäftigt sich mit den Auswirkungen von sogenannten "soft security issues" wie dem demographischen Wandel, weak states und ethnischen Konflikten auf die globale Sicherheit. Sein Vortrag war sehr interessant, aber auch ein wenig deprimierend, weil er einem sehr gut vor Augen führen konnte, wie schlecht es einem Großteil der Welt eigentlich geht. Klar weiß man das auch vorher, aber die Zahlen sind dann doch immer wieder erschreckend, vor allem, wenn man dann lernt, dass es mit rund 10% der Entwicklungsländer keineswegs bergauf, sondern eher steil bergab geht.
Nebenbei gesagt war es natürlich auch toll, mal wieder jemanden zu hören, der genauso spricht wie ich, soll heißen, mit breitem amerikanischen Akzent, das vermisse ich näcmlich hier. Entweder hört man das britische Englisch der Dozenten oder aber das sehr harte Englisch der Osteuropäer, mit dem ich mich glaube ich nie werde anfreunden können.
Tuesday, March 20, 2007
Für meine Schwesterchen:
Better know a Country: Holländisches Fernsehen
Da ich gerade einen Hinweis darauf bekam, dass ich mein Blog doch mal wieder updaten sollte. Und da mein Leben im Moment nicht sonderlich aufregend ist, bekommt ihr mal wieder einen kleinen Einblick in die holländisce Kultur. Heute: Fernsehen und die besten Shows, die ich hier gesehen habe (wobei das meiste allerdings Importe sind, was aber nichts an ihrer wunderbaren Intelligenzfreiheit ändert und ich glaube nicht, dass eine davon je in Deutschland laufen könnte).
Undercover Lover
Die einzige original holländische Erfindung - jedenfalls war es auf holländisch, weshalb es mich auch einige Folgen gekostet hat, genau herauszufinden, worum es geht. Grundidee ist die Folgende: man rekrutiere 8 Singles und 8 Pärchen, schicke die Singles und jeweils die eine Hälfte der Pärchen auf eine Insel, wo sie möglichst spärlich bekleidet herumlaufen und seltsame Spielchen machen müssen. jede Woche wird einer, von dem die Teilnehmer denken, er ist Teil eines Pärchens, herausgewählt. Ziel des Spiels: die letzte Hälfte eines Pärchens zu sein - also nicht enttarnt zu werden und damit ganz viel Geld gewinnen.
Man kaann sich jetzt vorstellen, das es hauptsächlich darum ging, so zu tun, als wäre man Single und heftig herumzuknutschen, während die im Hotel verbleibende Pärchenhälfte das Ganze live miterlebt und fotogen heulen kann, dass man doch ausgemacht habe, nur bis zu Küsschen auf die Wange zu gehen. Spaßig. Keine Ahnung wer gewonnen hat, aber darum ging es glaub ich auch ehr zweitrangig.
Australian Princess
Läuft zur Zeit und erheitert meine Abende. Auch ein sehr einfaches Rezept, man nehme:
Dr. Phil
Ein amerikanischer Import, aber sehr erheitert. Dr. Phil ist so eine Art übergewichtiger Motivationstrainer für white trash. In seine Sendung darf jeder kommen, der irgendwie ein Problem hat, und Dr. Phil findet bestimmt raus, dass das alles daran liegt, dass man eine schlimme Kindheit hatte. Dazu teilt er dann gratis Lebensweisheiten à la "your family is the most important thing you have" aus, und wenn man Glück hat sitzt - ganz zufällig natürlich - seine gebotoxte und blondierte Ehefrau im Publikum, nickt verständnisvoll und hat auch gute Ratschläge so "von Frau zu Frau". Und am Ende ist natürlich alles wieder gut und alle haben sich wieder lieb. So eine Art amerikanische Angelika Kallwass, nur das be Dr. Phil die Leute echt sind - erschreckend.
Undercover Lover
Die einzige original holländische Erfindung - jedenfalls war es auf holländisch, weshalb es mich auch einige Folgen gekostet hat, genau herauszufinden, worum es geht. Grundidee ist die Folgende: man rekrutiere 8 Singles und 8 Pärchen, schicke die Singles und jeweils die eine Hälfte der Pärchen auf eine Insel, wo sie möglichst spärlich bekleidet herumlaufen und seltsame Spielchen machen müssen. jede Woche wird einer, von dem die Teilnehmer denken, er ist Teil eines Pärchens, herausgewählt. Ziel des Spiels: die letzte Hälfte eines Pärchens zu sein - also nicht enttarnt zu werden und damit ganz viel Geld gewinnen.Man kaann sich jetzt vorstellen, das es hauptsächlich darum ging, so zu tun, als wäre man Single und heftig herumzuknutschen, während die im Hotel verbleibende Pärchenhälfte das Ganze live miterlebt und fotogen heulen kann, dass man doch ausgemacht habe, nur bis zu Küsschen auf die Wange zu gehen. Spaßig. Keine Ahnung wer gewonnen hat, aber darum ging es glaub ich auch ehr zweitrangig.
Australian Princess
Läuft zur Zeit und erheitert meine Abende. Auch ein sehr einfaches Rezept, man nehme:
- den arbeitslosen Ex-Butler von Princess Diana, dessen Bücher sich anscheinend nicht
mehr verkaufen und der deshalb auf andere Art Geld verdienen muss - eine typisch britische upper class Schnepfe, die Etikette lehrt
- 12 australische Mädels aus dem Busch, die alle keine Ahnung von Benehmen haben
- und einen "Mystery Prince", den sie alle gerne treffen wollen
Dr. Phil
Ein amerikanischer Import, aber sehr erheitert. Dr. Phil ist so eine Art übergewichtiger Motivationstrainer für white trash. In seine Sendung darf jeder kommen, der irgendwie ein Problem hat, und Dr. Phil findet bestimmt raus, dass das alles daran liegt, dass man eine schlimme Kindheit hatte. Dazu teilt er dann gratis Lebensweisheiten à la "your family is the most important thing you have" aus, und wenn man Glück hat sitzt - ganz zufällig natürlich - seine gebotoxte und blondierte Ehefrau im Publikum, nickt verständnisvoll und hat auch gute Ratschläge so "von Frau zu Frau". Und am Ende ist natürlich alles wieder gut und alle haben sich wieder lieb. So eine Art amerikanische Angelika Kallwass, nur das be Dr. Phil die Leute echt sind - erschreckend.Tuesday, March 13, 2007
Ich glaubs ja nicht!
Das kann doch nicht wahr sein, oder? Jetzt ist es gerade mal seit 3 Tagen warm und schon sitze ich, wenn ich das Fenster offen habe, mit Triefaugen und Triefnase hier rum. Sooo schnell KÖNNEN sich Pollen doch gar nicht ausbreiten, oder? Vermutlich ist das ganze reine Einbildung und mein Körper bereitet sich mental schon mal auf die Attacke der Pollen vor, aber normal ist das doch nicht, oder? Ich muss mal ganz schnell meine Augentropfen rauskramen, werde doch deshalb mein Fenster nicht zu machen, wär ja schade um das schöne Wetter und den Frühlingsduft.
Dann noch ein großes Daumendrück an Berit, die heute Literaturprüfung schreibt! Du schaffst das!
Dann noch ein großes Daumendrück an Berit, die heute Literaturprüfung schreibt! Du schaffst das!
Monday, March 12, 2007
Spring Time
Der Frühling ist hier, und zwar mit voller Wucht, und das steigert meine Laune doch ganz beträchtlich (wenn es auch meine Leistung ganz beträchtlich senkt, weil ich nur draußen bin oder zum Fenster herausträume, aber man muss positiv denken). Gestern war ich schon fast 2 Stunden einfach nur spazieren, weil das Wetter so genial war. Man konnte den Frühling praktisch riechen. Ich weiß nicht, wie man es beschreiben soll, aber es ist so ein ganz besonderer Duft. Den ganzen Tag war natürlich auch das Fenster offen, so dass ich an meinem Schreibtisch auch was davon hatte.
Heute war ich dan mit Brita das erste Eis des Jahres Essen - seeehr gut und von der Australian Icecream Factory: Belgian Chocolate, der Himmel auf Erden und danach haben wir noch auf dem Vrijthof gesessen und einfach die Sonne genossen. Ach, das Wetter ist sooo toll. Hoffe, das hält noch ein paar Tage, dann kann ich ein bisschen gute Laune tanken. Und hier geht gerade die Sonne mal wieder in einem roten Feuerball unter. Ich muss sagen, solche Sonnenuntergänge wie hier habe ich bis jetzt selten gesehen, und die sind fast jeden Abend so.
Ansonsten habe ich mich heute für unserern Klassenausflug nach Brüssel angemeldet, wir fahren Mitte April für 2 Tage, um mit Parlamentariern, Lobbyisten und NATO Menschen zu reden. Ich will zwar nicht in Brüssel arbeiten, aber hey, der Spaß kostet nur 15 Euro, weil den Rest die Uni bezahlt und wir können im Hotel direkt am Grand Place übernachten. Brüssel, ich komme!!
Dann habe ich das Fernleihe System unserer Uni durchschaut, billiger als in Greifswald und Kopien bekommt man sofort nach Hause geliefert. Immer her damit.
Heute war ich dan mit Brita das erste Eis des Jahres Essen - seeehr gut und von der Australian Icecream Factory: Belgian Chocolate, der Himmel auf Erden und danach haben wir noch auf dem Vrijthof gesessen und einfach die Sonne genossen. Ach, das Wetter ist sooo toll. Hoffe, das hält noch ein paar Tage, dann kann ich ein bisschen gute Laune tanken. Und hier geht gerade die Sonne mal wieder in einem roten Feuerball unter. Ich muss sagen, solche Sonnenuntergänge wie hier habe ich bis jetzt selten gesehen, und die sind fast jeden Abend so.
Ansonsten habe ich mich heute für unserern Klassenausflug nach Brüssel angemeldet, wir fahren Mitte April für 2 Tage, um mit Parlamentariern, Lobbyisten und NATO Menschen zu reden. Ich will zwar nicht in Brüssel arbeiten, aber hey, der Spaß kostet nur 15 Euro, weil den Rest die Uni bezahlt und wir können im Hotel direkt am Grand Place übernachten. Brüssel, ich komme!!
Dann habe ich das Fernleihe System unserer Uni durchschaut, billiger als in Greifswald und Kopien bekommt man sofort nach Hause geliefert. Immer her damit.
Friday, March 09, 2007
Ich lerne es nicht!
Da könnte man doch meinen, nachdem ich in der letzten Woche 4-mal in die Stadt gefahren bin und 4-mal auf dem Rückweg pitschnass geworden bin, dass ich endlich lerne, mein Regensachen einzupacken. Aber nein, morgens wenn ich losfahre ist das schönste Sonnenwetter, da habe ich natürlich keine Lust, das Zeug mitzuschleppen, und kaum komme ich aus der Uni, regnet es in Strömen und wenn ich zu Hause ankomme, triefe ich. Heute mal wieder. Diesmal hat es selbst meine dicke Winterjacke durchnässt, so dass ich buchstäblich bis auf die Haut nass war, als ich zu Hause ankam. Pfuibah! Zum glück ist jetzt erstmal Wochenende und ich muss nicht raus. Fahrradfahren wäre sowieso erstmal nicht, habe mir nämlich mal wieder mein Knie verdreht, und so hopple ich hier jetzt einbeinig durch die Gegend.
Etwas positives habe ich aber heute auch zu berichten: ich habe es tatsächlich geschafft, 2 Geburtstagsgeschenke zu kaufen, die sich dann bald auf den Weg zu ihren glücklichen Besitzern machen werden.
So, ich gehe jetzt diese Schmerzsalbe für mein Knie suchen - und wo habe ich eigentlich diese hübsche blaue Bandage gelassen???
Etwas positives habe ich aber heute auch zu berichten: ich habe es tatsächlich geschafft, 2 Geburtstagsgeschenke zu kaufen, die sich dann bald auf den Weg zu ihren glücklichen Besitzern machen werden.
So, ich gehe jetzt diese Schmerzsalbe für mein Knie suchen - und wo habe ich eigentlich diese hübsche blaue Bandage gelassen???
Thursday, March 08, 2007
Mal wieder Kino
Ich muss sagen, ich fange an, das Lumière hier sehr zu mögen, die haben wirklich gute Filme und das auch noch zu für Studenten annehmbaren Preisen. Gestern war ich wieder mit Brita los, wir haben uns Snow Cake angesehen. Ein wirklich guter und nachdenklich machender Film, war letztes Jahr der Eröffnungsfilm auf der Berlinale. Wer Gelegenheit hat, ihn zu sehen, sollte es machen.
Hier ist der Trailer (ich bin so schlecht darin, zu erklären, worum es in Filmen geht):
Und mit Brita habe ich hier auch endlich mal jemanden gefunden, der nicht nur auf Party aus ist, sondern sich durchaus auch 2 Stunden in ein Café setzen und nur quatschen kann.
Außerdem waren gestern Wahlen hier in Holland, wofür habe ich keine Ahnung, aber ich darf ja auch gar nicht mitmachen. Was ich witzig fand, war, dass man hier in der Mall abstimmen kann. ich war gestern kurz einkaufen und da standen die leute dann schon am Eingang, um die Bürger dran zu erinnern, dass sie doch bitte wählen sollen. Sehr witzi. Auch ne Möglichkeit, die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Wenn sie dann noch jedem Wähler einen Einkaufsgutschein für die Mall in die Hand drücken würden, wäre das bestimmt auch der Renner. Sollte man in Deutschland direkt mal drüber nachdenken, wer hat denn schon Lust, in diese drögen Schulen, Bürgerhäuser und ich weiß nicht was zu gehen, um zu wählen - shoppen tuen wir doch alle gerne.
Hier ist der Trailer (ich bin so schlecht darin, zu erklären, worum es in Filmen geht):
Und mit Brita habe ich hier auch endlich mal jemanden gefunden, der nicht nur auf Party aus ist, sondern sich durchaus auch 2 Stunden in ein Café setzen und nur quatschen kann.
Außerdem waren gestern Wahlen hier in Holland, wofür habe ich keine Ahnung, aber ich darf ja auch gar nicht mitmachen. Was ich witzig fand, war, dass man hier in der Mall abstimmen kann. ich war gestern kurz einkaufen und da standen die leute dann schon am Eingang, um die Bürger dran zu erinnern, dass sie doch bitte wählen sollen. Sehr witzi. Auch ne Möglichkeit, die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Wenn sie dann noch jedem Wähler einen Einkaufsgutschein für die Mall in die Hand drücken würden, wäre das bestimmt auch der Renner. Sollte man in Deutschland direkt mal drüber nachdenken, wer hat denn schon Lust, in diese drögen Schulen, Bürgerhäuser und ich weiß nicht was zu gehen, um zu wählen - shoppen tuen wir doch alle gerne.
Tuesday, March 06, 2007
Mein Unitag
Bah, allmählich reicht mir dieses Mistwetter hier, ich hatte in den letzten Wochen keinen Tag, an dem ich nicht mindestens auf einer Radfahrt patschnass geworden bin. Außerdem windet es wie bekloppt. Frühlingsstürme hin oder her, dieses Wetter ist doch eine Zumutung.
Heute habe ich mal wieder den ganzen Tag in der Uni verbracht, um mir a. eine Vorlesung anzuhören, die als Einführungsvorlesung für dieses Modul ja sehr nützlich gewesen wäre, zum jetzigen Zeitpunkt aber nur zum Schnarchen, weil wir uns die Infos alle schon lange selbst angelesen hatten, weil wir darüber ein Paper schreiben müssen; b. Stunden in der vollkommen überfüllten Bibliothek zu verbringen (man könnte meinen, es gibt was umsonst), nur um 2 Bücher zu finden, die beide verstellt waren und erst nach langer Suche aufzufinden waren; und c. um uns 20 Minuten lang mit der Betreuerin unseres papers zu treffen, um festzustellen, dass wir eigentlich keine Fragen haben und unser Paper gut läuft. Aber absagen ging nicht, das Treffen war Pflicht, ob es nun sinnvoll ist oder nicht. Diese Frau macht mich nochmal wahnsinnig, die ist sowas von überenthusiastisch.
Noten für das letzte Modul sind auch da, ich habe für mein Paper 9 von 10 Punkten bekommen, sehr schön. Dummerweise wird mich wohl dieses Modul meinen guten Notendurchschnitt kosten.
Heute habe ich mal wieder den ganzen Tag in der Uni verbracht, um mir a. eine Vorlesung anzuhören, die als Einführungsvorlesung für dieses Modul ja sehr nützlich gewesen wäre, zum jetzigen Zeitpunkt aber nur zum Schnarchen, weil wir uns die Infos alle schon lange selbst angelesen hatten, weil wir darüber ein Paper schreiben müssen; b. Stunden in der vollkommen überfüllten Bibliothek zu verbringen (man könnte meinen, es gibt was umsonst), nur um 2 Bücher zu finden, die beide verstellt waren und erst nach langer Suche aufzufinden waren; und c. um uns 20 Minuten lang mit der Betreuerin unseres papers zu treffen, um festzustellen, dass wir eigentlich keine Fragen haben und unser Paper gut läuft. Aber absagen ging nicht, das Treffen war Pflicht, ob es nun sinnvoll ist oder nicht. Diese Frau macht mich nochmal wahnsinnig, die ist sowas von überenthusiastisch.
Noten für das letzte Modul sind auch da, ich habe für mein Paper 9 von 10 Punkten bekommen, sehr schön. Dummerweise wird mich wohl dieses Modul meinen guten Notendurchschnitt kosten.
Sunday, March 04, 2007
Wochenendbericht
Ich habe mir vorgenommen, mal wieder öfter zu posten, deshalb werde ich jetzt mal berichten, was mein Wochenende so gebracht hat - nicht viel, das gleich als Warnung vorweg. Ich habe Texte gelesen, meinen Teil unserer Hausarbeit fertig geschrieben (und wenn ich Glück habe, kann der Großteils so bleiben, werde ich am Dienstag erfahren, da haben wir Treffen mit unserer Dozentin). Dann habe ich mich tatsächlich gefreut, dass ich mein Pflichtpensum Samstagabend fertig hatte und heute mal wieder Texte für meine Masterarbeit lesen konnte, endlich mal wieder was interessantes. Da hat es mir dann auch weniger ausgemacht, dass ich trotz des schönen Wetters hier drinnen saß.
Letzte Woche habe ich dann auch meine ersten Bewerbungen abgeschickt, jetzt warte ich gespannt auf Absagen ;-).
Heute abend habe ich mal wieder festgestellt, dass deutscher und holländischer/belgischer Fernsehgeschmack doch ein wenig auseinanderklaffen. Der Großteil, der Spielfilme, der hier läuft, sind Actionfilme, mindestens jeden zweiten Abend kann man irgendwelche Leute dabei bewundern, wie sie sich die Köpfe einschlagen, tolle Autos zu Schrott fahren oder eine neues pyrotechnisches Meisterwerk abfackeln. Leider nicht gerade mein Geschmack aber zum Glück habe ich dann doch noch einen Sender gefunden, der CSI ausstrahlte. Auf Französisch zwar, aber das sollte ich ja eh mal verbessern und ich glaube, ich habe sogar verstanden, warum wer wen umgebracht und wieso er überführt werden konnte. Frage: reicht das jetzt, um in den Bewerbungen "gute Kenntnisse" in Französisch anzugeben. Und wo wir dabei sind, reicht es, wenn ich in Isländisch meinen Namen sagen kann und fragen kann, wi es jemandem geht, umd das als Grundkenntnisse zu deklarieren? ;-)
Letzte Woche habe ich dann auch meine ersten Bewerbungen abgeschickt, jetzt warte ich gespannt auf Absagen ;-).
Heute abend habe ich mal wieder festgestellt, dass deutscher und holländischer/belgischer Fernsehgeschmack doch ein wenig auseinanderklaffen. Der Großteil, der Spielfilme, der hier läuft, sind Actionfilme, mindestens jeden zweiten Abend kann man irgendwelche Leute dabei bewundern, wie sie sich die Köpfe einschlagen, tolle Autos zu Schrott fahren oder eine neues pyrotechnisches Meisterwerk abfackeln. Leider nicht gerade mein Geschmack aber zum Glück habe ich dann doch noch einen Sender gefunden, der CSI ausstrahlte. Auf Französisch zwar, aber das sollte ich ja eh mal verbessern und ich glaube, ich habe sogar verstanden, warum wer wen umgebracht und wieso er überführt werden konnte. Frage: reicht das jetzt, um in den Bewerbungen "gute Kenntnisse" in Französisch anzugeben. Und wo wir dabei sind, reicht es, wenn ich in Isländisch meinen Namen sagen kann und fragen kann, wi es jemandem geht, umd das als Grundkenntnisse zu deklarieren? ;-)
Thursday, March 01, 2007
The Queen
Gestern war ich endlcih mal wieder im Kino, mit Brita, einer Kommilitonin aus Brüssel (die übrigens genau 2 Starßen von meiner Gastfamilie dort entfernt lebt - die Welt ist klein). Wir waren im Lumière, das ist ein kleines Programmkino hier in Maastricht, das etwas anspruchsvollere Filme zeigt. Alt und gemütlich.
Wir haben uns, nachdem Helen Mirren dafür den Oscar gewonnen hat, "The Queen" angeguckt und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Und zwar nicht nur wegen den wunderbaren britischen Akzenten, die ich ja so liebe (obwohl mir der Akzent des echten Tony Blair deutlich besser gefällt als der des Schauspielers, der ihn gespielt hat). Helen Mirren spielt die englische Königin wirklich einzigartig und es ist ein toller Blick hinter die Kulissen des britischen Königshauses. Der Film spielt hauptsächlich in der Woche von Dianas Tod und konzentriert sich sehr stark auf die Reaktionen Elisabeth II und den Konflikten, in denen sie steckt. Beeindruckend.
Hier ist mal ein Trailer:
Wir haben uns, nachdem Helen Mirren dafür den Oscar gewonnen hat, "The Queen" angeguckt und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Und zwar nicht nur wegen den wunderbaren britischen Akzenten, die ich ja so liebe (obwohl mir der Akzent des echten Tony Blair deutlich besser gefällt als der des Schauspielers, der ihn gespielt hat). Helen Mirren spielt die englische Königin wirklich einzigartig und es ist ein toller Blick hinter die Kulissen des britischen Königshauses. Der Film spielt hauptsächlich in der Woche von Dianas Tod und konzentriert sich sehr stark auf die Reaktionen Elisabeth II und den Konflikten, in denen sie steckt. Beeindruckend.
Hier ist mal ein Trailer:
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